Zum Inhalt

Schlafenlernen und Feminismus

Was hat Babyschlaf mit Feminismus zu tun?

Ich sah keine Verbindung, als ich diesen Artikel von Nora Imlau entdeckt habe

„Schlaflernprogramme SIND ein feministisches Thema“

Jetzt sehe ich ihn. Die Kurzfassung:

Da ist jemand der Ansicht, Frauen sind übermüdet, weil sie sich nachts um ihre Kinder kümmern. Es wäre besser sie wären wach, daher wäre es besser das Kind bräuchte nachts niemanden. Ergo: Das Kind braucht ein Schlaflernprogramm, dann ist Mama wieder wach und fit.

Jemand mit ein paar Gehirnzellen mehr stellt fest: Was ist denn das für ein Blödsinn.

Dieser Jemand ist Tracy Cassels und ihre Argumentation, in der sie zu dem Schluss kommt: Wahre Feministen sind gegen Schlaflernprogramme, findet ihr hier Sleep Training Is A Feminist Issue (Just Not in the Way You Think) (der Artikel von Nora Imlau ist die deutsche Übersetzung).

Über die jeweiligen Studien will ich mich hier nicht auslassen, aber ein ins Auge springenden argumentativen Punkt:

Wo sind die Väter?

Ich rege mich auch an vielen anderen Stellen darüber auf, wenn bei Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ähnlichen Themen immer von Frauen gesprochen wird. Eltern-sein ist KEIN Frauenthema. Die überwiegende Mehrheit der Kinder in diesem Land haben Eltern die aus Mutter und Vater bestehen.

An sich ist es viel zu spät, um etwas konzentriert zu schreiben. Ihr sollt auch nur neugierig gemacht werden, auf den Artikel von Tracy Cassels, bzw. auf Nora Imlaus Übersetzung. Viel Spaß beim Lesen!

Published inMamas Welt

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.